Seltene Pflanzen in unserer Schmetterlingswiese

Am 16. Mai haben wir 48 kleine Töpfchen mit seltenen Pflanzen vom Projekt Urbanität und Vielfalt abgeholt. Die Hälfte wird rein in Töpfen gezogen und im Herbst an den korrekten natürlichen Standorten innerhalb Sachsens ausgepflanzt, um dort den Bestand zu stärken. Da pflegen wir also nur. Die andere Hälfte der Pflanzen darf bei uns im Garten dauerhaft eine Heimat finden.

Unsere Pflanzen vom Projekt Urbanität & Vielfalt am Start des Projektes.
So winzig waren die Pflanzen am Start. Vor allem der „große Wiesenknopf“ (oben rechts im Bild) war alles andere als groß. Frank und ich holten sie mit Radanhänger. Dabei wurden zwei der Wiesenknöpfe verschüttet. Zum Glück fanden wir sie wieder, einen sogar außerhalb des Topfes in der losen Erde am Boden des Anhängers. Beide haben die Prozedur überlebt 🙂 !

Das gewöhnliche Zittergras und das Herzgepann waren schon so groß, dass wir sie sofort auspflanzen konnten. Inzwischen ist auch die Färberhundskamille in der Erde. Hoffen wir, dass sie wachsen und gedeihen!

frisch ausgepflanzte Färberhundskamille
Die frisch ausgepflanzte Färderhundskamille auf unserer Schmetterlingswiese nahe am Zaun zwischen Gras, Löwenzahn, Sauerklee und einer Sedum-Art.
Der Rhododendron, von dem wir die Farbe noch nicht wissen, und die beiden Fingerhüte, rechts wieder die Färberhundskamillen.

Die anderen Pflänzchen (Wiesenflockenblume, guter Heinrich und Betonie oder Heilziest) sind noch so winzig, dass wir befürchten, wir finden sie in unserem riesigen Grundstück nie wieder. Deshalb dürfen sie noch eine Weile in den Töpfen wachsen, bevor sie sich draußen behaupten müssen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob sich die Pflanzen wohl fühlen und wir dann auch Insekten auf ihnen beobachten können. Aktuell hoffen wir das erst einmal!

2 Gedanken zu „Seltene Pflanzen in unserer Schmetterlingswiese“

  1. Danke, liebe Lisa, dass Du Dich so sehr um den Garten und die zarten Pflänzchen kümmerst! So wird es auch eine Schmetterlingswiese, an der die Leute gern stehenbleiben 🙂

  2. Erstaunlicherweise (zumindest für mich) haben wir ja bereits Passanten gesehen, die am Zaun stehen blieben und sich sogar über das Grundstück unterhielten.

    Ich hoffe, dass der Eine oder die Andere auch das Schmetterlingswiesenschild nahe am Zaun, was man in diesem Beitrag sehen kann https://gesund-und-gemeinsam.de/2020/03/31/mitstreiter-tag-der-offenen-gartenpforte/ , entdeckt und vielleicht sogar den QR Code benutzt, um sich mehr Infos zu sogenannten Schmetterlingswiesen zu holen.

    Noch „vielleichter“ gibt es dann Nachmacher, die ihre eigenen Rasen in Schmetterlingswiesen umwandeln. Das wäre sehr, sehr schön! Denn jeder cm Höhe von Vegetation ermöglicht mehr Leben. –> Wiese besser als Rasen –> Gebüsch besser als Wiese –> Bäume besser als Gebüsch…

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