Update Ukraine (13.03.22)

Update vom 13.03.2022. Der Krieg dauert an. Ebenso akut wie am 25.2., wenn nicht noch schlimmer. In Dresden sind bereits viele Flüchtlinge angekommen. Es werden täglich mehr. Die Stadt nimmt auf.

Ich habe den Eindruck, dass die Hilfen in Dresden jetzt schon ziemlich professionalisiert sind. Ich denke, jede/r tut, was er kann. Und es gibt inzwischen wesentlich bessere Auflistungen von Hilfsmöglichkeiten, als wir es hier bieten können. Und schnellere Medien, wie Telegram- oder Whatsapp-Gruppen.

Die beste Übersicht über Hilfen in Dresden bietet inzwischen (finde ich) plattform-dresden.de, die Initiative „Ukrainisches Koordinationszentrum Dresden“ und die Seite der Stadt Dresden https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/hilfe-fuer-die-ukraine/sie-moechten-helfen.php
Bei Letzterem muss man wohl nur leider ziemlich lange auf Antwort warten, falls man hinmailt.

Deshalb lasse ich den Beitrag vom 25.02.22 jetzt wieder durch die neuen Beiträge nach unten rutschen.

Ein Bürgerrat für’s Klima – damit enkeltaugliche Lösungen kommen!

Die Petition “Einberufung von einem bundesweiten Bürgerrat zur Klimapolitik” ist aktuell auf ePetitionen des Bundestags gelistet (Nr 116046). Der direkte Link ist https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.html.

Die Petition wird geführt von „Klimamitbestimmung Jetzt“, einer Organisation von meist jungen Leuten. Sie sind einerseits um ihre und unser aller Zukunft besorgt, andererseits wollen sie Demokratie fördern (https://klima-mitbestimmung.jetzt/). Insgesamt jedoch fordern ganze 170(!) Organisationen mit dieser Petition gemeinsam einen Klima-BürgerInnenrat.

Was ist ein Klima-BürgerInnnenrat?

Was ist überhaupt erst einmal ein Bürgerrat?

Ein BürgerInnenrat ist ein demokratisches Gremium aus 150 zufällig ausgewählten BürgerInnen. Alles sind Freiwillige, die sich zu einem bestimmten Thema gemeldet haben. (Es sind also durchaus auch vehemente GegnerInnen dabei. Das ist auch wichtig!) Sie treffen sich an mehreren Wochenenden. Alle werden in dieser Zeit von unabhängigen und anerkannten ExpertInnen informiert, diskutieren miteinander und erarbeiten abschließend einen Katalog an Handlungsempfehlungen. Ein solcher BürgerInnenrat ermöglicht einer repräsentativen Stichprobe der Bevölkerung, zukunftsweisende Maßnahmen zum jeweilien Thema zu erarbeiten, die von der Breite der Bevölkerung mitgetragen werden.

In Frankreich, Irland und Großbritannien haben BürgerInnenräte schon beeindruckende Ergebnisse erzielen können.

Was ist der geforderte Klima-Bürgerrat?

Es ist ein Bürgerrat der oben beschriebenen Art, der zum Jahrhundertthema „Klimawandel“ arbeiten soll. Wir wollen Lösungen, die die ganze Gesellschaft mitträgt!

Noch bis zum 17. Dezember ist Zeit, die nötigen 50.000 Stimmen zu sammeln. Wenn diese Anzahl an Mitzeichnern erreicht ist, muss sich der Bundestag mit der Petition befassen. Leider erst dann, aber so ist es halt. Deshalb hier noch mal der Link zur Petition, den Du natürlich sehr, sehr gern auch weiterreichen kannst:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.html

Wenn Du für ePetitionen vom Bundestag noch nicht registriert bist: Es ist einfach und lohnt sich auch für viele andere Anliegen. Misch Dich ein, das ist Demokratie!

In diesem Sinne:
Generationengerechte und enkeltaugliche Grüße von
Lisa (mir), gemeinsam mit vielen, vielen anderen


Die Generationenstiftung z.B. sagt: “Ihr alle seid Hoffnungsschimmer. Wir wissen: Wir sind viele. Lasst uns dafür sorgen, dass alle anderen das auch bald wissen. Wir sagen: Die Gesellschaft muss aktiv werden. Die Politik muss handeln. Wir alle sind die Gesellschaft. Jede*r von uns hat mehr Macht, als wir zu glauben wagen. Jede*r hat eine Stimme, die sich zu erheben lohnt. “

Bezahlte Nachbarschaftshilfe bis 30.06.21 weiterhin ohne Kurs möglich

Liebe Interessierte,

Corona-bedingt war die Kurspflicht als Voraussetzung für die Anerkennung von Nachbarschaftshelfern durch die Krankenkassen ausgesetzt worden. Das ist jetzt bis 30.06.2021 verlängert! Dadurch könnt Ihr ganz unbürokratisch (ohne, dass Ihr vorher einen Kurs machen müsst) bezahlte Nachbarschaftshilfe leisten. Eine Haftpflichtversicherung ist jedoch dennoch notwendig.

Bisher galt die Frist nur bis 31.12.2020, wäre also bald vorbei gewesen. Sie hat sich aber als perfekt dafür herausgestellt, dass man erst einmal ausprobiert, ob eine solche Tätigkeit was für einen ist.

Also: Probiert bitte weiterhin aus. Der Bedarf ist riesig, die Abrechnung einfach und ich kenne auch genügend Leute, die geholfen bekommen wollen. Mehr dazu findest Du in diesen Beiträgen: Neues Angebot – gleichzeitig Gesuch: Nachbarschaftshelfer vermitteln und Wir vermitteln Nachbarschaftshelfer.

Das Schöne an dieser bezahlten Nachbarschaftshilfe ist, dass es immer auch warme zwischenmenschliche Kontakte sind. Die Pfleglinge sind äußerst dankbar, so meine bisherige Erfahrung.

Hast Du Interesse? Dann kommentier bitte einfach diesen Artikel oder maile uns.

Ausgeliehen nach Gruna

Einige von Euch wissen schon, dass ich Fan der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg (GFK) bin. Meiner Meinung nach hat sie mein Leben verändert. Für mich ist es nicht nur eine Kommunikationsform, sondern ein Konzept, bei dem man sich selbst besser kennenlernt: Was ist mir eigentlich wichtig? Was sind meine Werte? Und wie kann ich diese besser leben, ohne so viele „Kollateralschäden“ zu erleiden? So war es eine Art Selbsterfahrungstrip für mich, und brachte auch manche Überraschung mit sich…

Ich würde diese Art zu leben gern in der Welt verbreiten. Auf die Dauer will ich das auch in unserem Dorfgemeinschaftshaus tun. Aktuell fand ich, habe ich dafür leider nicht genug Zeit. Genau da wurde ich von den Nachbarschaftstagen in Gruna angefragt, ob ich es nicht dort anbieten wolle – gegen Spende von Flipchartzutaten für uns.

Hm, reizvoll. Flipchartzutaten sind teuer. Ich bin weich geworden, weil wir die Grunaer vielleicht auch mal brauchen.

So werde ich am

26.9. 18:00h – 19.30h (Teil 1) und

29.9. 17:00h – 18:30h (Teil 2) bei den Nachbarschaftagen in Gruna GFK Workshops anbieten, beide Mal im Bürgertreff „Grunaer Aue“ Winterberg Str. 31c (lääängst nicht so schöne Räume, wie wir sie haben ).
Beide Abende laufen unter der Überschrift: Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Rosenberg, Bedürfnisorientierte Kommunikation, die weiter führt – nicht nur in Konfliktsituationen. Teil 2 ist auch ohne Teil 1 sinnvoll zu besuchen.

Details zum 26.09. – Was für ein Name – einfach übertrieben, viel zu krass. Ich spreche doch nicht gewalttätig? In welche Schublade will man mich und unsere Nachbarschaft jetzt schon wieder packen?

Gerald Hüther, weltweit anerkannter deutscher Neurobiologe und Gesellschaftsforscher, nennt GFK jedoch „die Speerspitze gesellschaftlicher Veränderung“. Es scheint also was dran zu sein…

Unsere 1,5 gemeinsamen Stunden werden aus einer Mischung aus Theorie und Praxis bestehen. Bitte Neugierde mitbringen!

Details zum 29.09. – Wir lassen uns wieder (oder zum ersten Mal) -trotz des Namens- auf das neue Modell ein, das nicht nur bei Kommunikation hilft, sondern auch, sich selbst besser zu verstehen und anschließend auch die Nachbarn.
Unsere 1,5 gemeinsamen Stunden werden aus einer kurzen Wiederholung der Theorie aus Teil 1 bestehen und dann aus der Übung, die sich die 4-Stühle-Übung nennt.

Wenn Du also GFK kennenlernen möchtest, bevor ich damit nach Zschachwitz komme, bist Du herzlich nach Gruna eingeladen! Und da es zu diesen Tagen städtische Zuschüsse gibt, wird kein Eintrittsgeld verlangt. Wenn Du im Anschluss an den Abend dankbar bist, darfst Du natürlich dennoch am Ausgang spenden. Unseren Spendenfrosch werde ich mitnehmen.